Montag, 9. Oktober 2017

Moldoveanus Tor beschert LSC den Sieg



LUDWIGSHAFEN. Mit einem Treffer von Robert Moldoveanu hat Fußball-Verbandsligist Ludwigshafener SC beim 1:0 (0:0)-Sieg gegen den ASV Winnweiler eine Enttäuschung verhindert. Das späte Siegtor erinnerte an viele Spiele der letzten Saison.

Nach dem Abpfiff wurde beim LSC gelacht, und die Stimmung war wieder blendend. Für einen Moment wurde befreit gejubelt, und 90 Minuten Kampf und Krampf waren vergessen. Das Ergebnis, die drei Punkte zählten. Dieser Erfolg lässt die Hochfelder wieder auf den Ligaverbleib hoffen.Schon früh wurde klar, dass sich hier zwei spielerisch limitierte Mannschaften gegenüberstehen, die nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzen. Das machte sich vor allem in den beiderseits unzureichend vorgetragenen Offensivaktionen bemerkbar. Bälle versprangen, zahlreiche Pässe landeten im Niemandsland. Zündende Ideen oder Spielwitz waren nicht zu erkennen. Viele Aktionen blieben im Ansatz stecken. Zur Ehrenrettung der Akteure muss man sagen, dass der unebene Platz ein flüssiges Kombinationsspiel fast unmöglich machte.
„Das Spiel war nicht berauschend, aber die Mannschaft hat sich bemüht, auch wenn spielerisch manches im Argen lag“, sagte Trainer Michael Drese. Nicht immer habe die Konzentration gestimmt und es seien viele einfache Fehler gemacht worden. „Aber wir haben gegen Ende viel Druck gemacht, waren das bessere, weil engagiertere Team. Die Mannschaft hat sich gegen einen harmlosen Gegner, der nach vorne nicht viel zuwege gebracht hat, nicht mit dem Remis zufrieden gegeben“, lobte der Coach die Einstellung. Einer der für diesen unbändigen Kampfgeist steht, ist Onur Yildirim. Der Außenverteidiger schaltete sich oft mit nach vorne ein und kurbelte über rechts das Offensivspiel an. „Wenn wir alle unsere Leistung abrufen, kann es zum Klassenerhalt reichen. Wir geben nie auf und haben uns diesen Sieg erkämpft“, sagte der 21-jährige Mann mit der Nummer 8.

Dass es doch noch reichte, lag an einem der wenigen sehenswerten Angriffe. Erik Rehhäußer bediente Mikail Terzi auf dem Flügel, und dessen Flanke verwertete Torjäger Robert Moldoveanu mit sattem Linksschuss der Marke „Wembley-Tor“ (87.). „Da haben wir uns für unsere Bemühungen belohnt. Der Ball war auch hinter der Linie“, beteuerte Moldoveanu.

So spielten sie

Ludwigshafener SC: Mohr - Yildirim, Denis Jolic, Aydin, Terzi - Taher, Shala (31. Rehhäußer) - Prince Jubin, Drese (65. Termine), Julien Jubin - Moldoveanu.thl